Kritik an Verkehrspolitik und Forderung nach 29-Euro-Ticket

Fabian

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Berlin, 31. März 2026: Derzeit diskutierten die Regierungsparteien verschiedene Modelle für milliardenschwere Subventionen zugunsten von Autofahrerinnen und Autofahrern. Im Gegensatz dazu sei den Verkehrsministerinnen und -ministern von Bund und Ländern auf der Verkehrsministerkonferenz in der vergangenen Woche für den öffentlichen Verkehr lediglich eine jährliche automatische Preiserhöhung beim Deutschlandticket eingefallen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiere diese Entwicklung als verfehlte Politik zugunsten des Straßenverkehrs. Die Organisation fordere stattdessen zusätzliche Investitionen in die Modernisierung des öffentlichen Verkehrs, insbesondere abseits der ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecken, mit einem Fokus auf den regionalen Schienen- und Busverkehr im ländlichen Raum. Zur Unterstützung dieser Forderung habe die DUH eine Petition für ein bundesweit gültiges 29-Euro-Ticket gestartet, das für mindestens zwölf Monate gelten und angesichts der Ölkrise zur Entlastung beitragen solle.

Kritik an Subventionen für fossile Mobilität

DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch erklärte, dass eine echte Entlastung der Bürgerinnen und Bürger nicht durch direkte oder indirekte milliardenschwere Subventionen für Benzin und Diesel erreicht werden könne.

Forderung nach bezahlbarer und klimafreundlicher Mobilität

Er betonte, dass stattdessen eine umweltverträgliche und zugleich bezahlbare Mobilität für alle notwendig sei. Es reiche nicht aus, wenn Bundesverkehrsminister Schnieder den öffentlichen Verkehr zwar als Teil der Lösung bezeichne, gleichzeitig jedoch ein Tempolimit ablehne und an der Dieselsubvention festhalte.

29-Euro-Ticket als konkrete Maßnahme

Ein auf 29 Euro pro Monat vergünstigtes Deutschlandticket könne nach Reschs Auffassung tatsächlich dazu beitragen, Menschen vom Auto auf Bus und Bahn zu verlagern und gleichzeitig das Klima zu schützen.

Aufruf zur Unterstützung der Petition

Zudem rief er die Bevölkerung dazu auf, die Petition zu unterstützen und ihre Stimme für ein bundesweit gültiges 29-Euro-Ticket für mindestens ein Jahr abzugeben.

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Ausbau des öffentlichen Verkehrs gefordert

Darüber hinaus sei eine Mobilitätsgarantie sowie eine umfassende Ausbauoffensive für Bus und Bahn erforderlich, sowohl in städtischen Regionen als auch insbesondere im ländlichen Raum.

Dieser Text beruht auf einer Pressemitteilung der DUH vom 31.03.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI redaktionell aufgearbeitet