Schneider reist zum Umweltforum nach Indien

Fabian

Bundesumweltminister Carsten Schneider beginnt heute einen viertägigen Besuch in Indien. Während seiner Reise wird er mit dem indischen Umweltminister sowie weiteren Regierungsvertreterinnen und -vertretern über umwelt- und klimapolitische Themen sprechen. Im Mittelpunkt steht das 4. Deutsch-Indische Umweltforum unter dem Titel „Together For More Resilience“, das Schneider gemeinsam mit seinem indischen Amtskollegen in Neu-Delhi eröffnet. Das Forum ist das wichtigste bilaterale Format des Bundesumweltministeriums mit dem indischen Umweltministerium und wird zusammen mit Wirtschaftsverbänden veranstaltet. Thematische Schwerpunkte sind in diesem Jahr Kreislaufwirtschaft, Biodiversität, Klimaschutz und Klimaanpassung, CleanTech sowie nachhaltige Finanzierung. Eine hochrangige Wirtschaftsdelegation begleitet den Bundesumweltminister und nimmt ebenfalls am Umweltforum teil.

Indien als wichtiger Umwelt- und Wirtschaftspartner

Bundesumweltminister Carsten Schneider erklärte, Indien sei nicht nur ein zunehmend wichtiger Handelspartner für Deutschland und die Europäische Union sowie von zentraler Bedeutung für resiliente Lieferketten. Das Land sei für Deutschland zugleich ein bedeutender Partner bei der Bewältigung globaler Herausforderungen im Umwelt- und Klimaschutz. Mit dem Umweltforum werde die Partnerschaft gestärkt und die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Interessen vorangetrieben. Dies gelte insbesondere für die Energiewende. Indien erlebe derzeit einen Boom bei den erneuerbaren Energien und könne seine Bevölkerung dadurch mit günstigem Strom versorgen. Auch Deutschland profitiere von dieser Entwicklung, da deutsche Unternehmen im CleanTech-Bereich eine führende Rolle spielten.

Höchstrangiges bilaterales Umweltformat

Das Deutsch-Indische Umweltforum ist das höchstrangige bilaterale Format beider Staaten im Bereich der Umweltpolitik und findet seit 2008 regelmäßig statt. Organisiert wird es gemeinsam vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und dem indischen Ministerium für Umwelt, Wald und Klimawandel (MoEFCC) sowie vom Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA) und indischen Industrieverbänden. Rund 200 Teilnehmende befassen sich auf dem diesjährigen Forum mit nachhaltigen Technologien und Finanzierung, biologischer Vielfalt, Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und der Mobilisierung von Investitionen. Indien ist weltweit der größte Standort der deutschen Auslandshandelskammer (AHK). Rund 2.000 deutsche Unternehmen verfügen dort über eigene Niederlassungen, etwa 700 von ihnen produzieren direkt in Indien.

Dieser Text beruht auf einer Pressemitteilung des BMUKN vom 30.08.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI redaktionell aufgearbeitet