Hagedorn beim Pacific Islands Forum

Fabian

Pazifische Inseln
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Vom 30. August bis 4. September 2026 kommen die Staats- und Regierungschefs der pazifischen Inselstaaten sowie ihre Dialogpartner zum 55. Pacific Islands Forum Leaders Meeting (PIFLM) in Palau zusammen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen Klimaschutz und Klimaresilienz, der Schutz der Meere sowie die Zusammenarbeit mit den pazifischen Inselstaaten. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltminister, Bettina Hagedorn, leitet die deutsche Delegation und nimmt am Gipfeltreffen sowie an begleitenden Veranstaltungen teil.

Pazifikregion besonders vom Klimawandel betroffen

Die Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn erklärte, die Pazifikregion führe besonders eindrücklich vor Augen, wie weit die Folgen des Klimawandels bereits vorangeschritten seien. Kleine Inselstaaten wie Palau, Vanuatu oder Fidschi seien besonders betroffen und setzten sich zugleich mit Nachdruck für einen ambitionierten internationalen Klimaschutz ein. Für Deutschland seien die pazifischen Inselstaaten wichtige und verlässliche Partner, um gemeinsam das 1,5-Grad-Ziel in Reichweite zu halten. Deutschland und die pazifischen Staaten verbinde zudem der Schutz der Meere und der natürlichen Lebensgrundlagen sowie das gemeinsame Engagement für eine starke multilaterale und regelbasierte internationale Ordnung. Diese Partnerschaft solle weiter vertieft werden. Darüber wolle sie sich vor Ort intensiv mit den pazifischen Partnern austauschen.

Zentrale Plattform der pazifischen Inselstaaten

Das Pacific Islands Forum (PIF) ist die wichtigste Regionalorganisation der pazifischen Inselstaaten und die zentrale politische Plattform seiner 18 Mitglieder. Zu den größten Herausforderungen der Region gehören der Klimawandel, der Meeresspiegelanstieg und der Schutz der Meere. Deutschland setzt sich gemeinsam mit den pazifischen Inselstaaten für einen ambitionierten internationalen Klimaschutz ein und unterstützt die Region bei der Anpassung an den Klimawandel, der Stärkung ihrer Resilienz sowie beim Umgang mit klimabedingten Verlusten und Schäden.

Energiewende als weiterer Schwerpunkt

Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die Energiewende. Viele pazifische Inselstaaten sind stark von importierten fossilen Energieträgern abhängig und damit hohen und schwankenden Energiepreisen ausgesetzt. Die aktuelle Krise rund um die Straße von Hormus und ihre erheblichen Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte verdeutlichen die besondere Verwundbarkeit von Inselstaaten, die auf den Import fossiler Energieträger angewiesen sind.

Vorbereitung auf die Pre-COP31

Das Gipfeltreffen soll zugleich erste Weichen für die Pre-COP31 in Fidschi und Tuvalu vom 5. bis 8. Oktober stellen. Beim Palau Leaders‘ Ascent Dialogue steht insbesondere die Energiewende im Pazifik im Mittelpunkt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Ausbau erneuerbarer Energien. Auch der Schutz der Meere spielt eine wichtige Rolle.

Besuch des Klimaforschungsobservatoriums

Während ihres Aufenthalts besucht Hagedorn das Klimaforschungsobservatorium, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. Die Einrichtung gilt als Beispiel für die erfolgreiche wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Palau. Die gemeinsam betriebene Station zählt inzwischen zu den größten Klimaforschungsstationen in den Tropen und liefert an einem für das globale Klima besonders wichtigen Standort wertvolle Daten für die internationale Klimaforschung.

Klimaresiliente Trinkwasserversorgung

Hagedorn besucht außerdem eine Anlage zur dezentralen Trinkwasseraufbereitung, die im Rahmen des Projekts VINETA errichtet wurde. Das vom Bundesumweltministerium über die Exportinitiative Umweltschutz (EXI) geförderte Projekt wurde von einer deutschen Hochschule, einem deutschen Unternehmen und einer Universität aus dem pazifischen Raum gemeinsam mit Partnern in Palau umgesetzt.

Das Projekt verdeutlicht beispielhaft, wie deutsche Forschung und Umwelttechnologie gemeinsam mit lokalen Partnern zu einer langfristig tragfähigen und klimaresilienten Trinkwasserversorgung in pazifischen Inselstaaten beitragen können.

Dieser Text beruht auf einer Pressemitteilung des BMUKN vom 28.08.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI redaktionell aufgearbeitet