Bundesumweltminister Carsten Schneider eröffnet heute die Festveranstaltung zum 40-jährigen Jubiläum des Bundesumweltministeriums. Der Festakt steht unter dem Motto „Seit 40 Jahren NaturVerbunden“. Zu den Gästen zählen neben Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft auch frühere Umweltministerinnen und -minister, darunter Bundeskanzlerin a. D. Angela Merkel. Auslöser für die Gründung des damaligen Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit am 6. Juni 1986 war die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Seitdem hat sich das Ministerium weiterentwickelt. Heute setzt es sich nicht nur für den Schutz und Erhalt der Umwelt ein, sondern auch dafür, dass die deutsche Wirtschaft durch neue Umwelttechnologien innovativ und wettbewerbsfähig bleibt.
Umweltpolitik als Fortschrittsmotor
Bundesumweltminister Carsten Schneider erklärte, die Umweltpolitik habe Deutschland stärker, sauberer und sicherer gemacht. Dies sei auch den vielen engagierten Menschen zu verdanken, die sich für die Umwelt einsetzten. Der Rückblick zeige, dass sich Engagement lohne.
Schneider erinnerte daran, wie schmutzig Luft und Flüsse früher häufig gewesen seien. Heute lebten die Menschen länger, weil sie sauberere Luft atmeten. In einst stark verschmutzten Gewässern könne wieder gebadet werden. Zudem schließe sich das Ozonloch wieder, der saure Regen gehöre der Vergangenheit an und der Atomausstieg sei vollzogen.
Auch die Entwicklung der erneuerbaren Energien sei ein Erfolg deutscher Umweltpolitik. Dass sie heute zu den besten und günstigsten Energiequellen weltweit zählten, eröffne die Chance, den gefährlichen Klimawandel einzudämmen und Deutschland durch heimische Energien unabhängiger von teuren und unsicheren fossilen Importen zu machen. Das Beispiel zeige zugleich, wie sich Umweltpolitik weiterentwickelt habe: Sie schütze und bewahre, ermögliche aber auch Fortschritt, Arbeitsplätze und Wachstum durch verlässliche Rahmenbedingungen.
Engagement im Mittelpunkt
Zum 40-jährigen Jubiläum möchte das Bundesumweltministerium das Engagement der vielen naturverbundenen Menschen in Deutschland würdigen, die sich tagtäglich für Umwelt, Natur und Klima eingesetzt haben und weiterhin einsetzen. Deshalb verbindet das Programm der Festveranstaltung politische Perspektiven mit Sichtweisen aus der Zivilgesellschaft.
Neben den Festreden von Bundeskanzlerin a. D. und früherer Umweltministerin Angela Merkel sowie des amtierenden Bundesumweltministers Carsten Schneider sind auch Auftritte früherer Bundesministerinnen und -minister vorgesehen. Dazu zählen Steffi Lemke, Svenja Schulze, Barbara Hendricks, Peter Altmaier und Jürgen Trittin.
Ihre Perspektiven werden in Gesprächen ergänzt durch Beiträge von Kai Niebert vom Deutschen Naturschutzring, Luisa Neubauer von Fridays for Future, Michael Vassiliadis von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Wolfgang Ehmke von der BI Lüchow-Dannenberg, Franziska Tannenberger vom Greifswald Moor Centrum, Milena Glimbovski von einem Unternehmen für unverpackte Lebensmittel sowie der Autorin und Journalistin Christiane Grefe.
Erfolge aus vier Jahrzehnten
In mehr als 40 Jahren hat die Umweltpolitik viel für Menschen und Natur erreicht. Durch internationale Zusammenarbeit konnte erreicht werden, dass sich das Ozonloch wieder schließt. Erneuerbare Energien haben sich zur günstigsten und dominierenden Energiequelle der Welt entwickelt, und das Elektroauto ist heute eine ernsthafte Alternative zum Verbrenner.
Auch im Umgang mit Abfall hat sich viel verändert. Müllberge auf Deponien sind überflüssig geworden, während Recycling in Deutschland heute ein bedeutender und exportstarker Wirtschaftszweig ist.
Dieser Text beruht auf einer Pressemitteilung des BMUKN vom 02.06.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI redaktionell aufgearbeitet












