Innovative Umweltwirtschaft: Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zur Klimaneutralität

Fabian

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Um die Leistungen der Wirtschaft für Klima- und Umweltschutz zu würdigen, vergibt das Umweltministerium gemeinsam mit der NRW.BANK in diesem Jahr zum dritten Mal den Umweltwirtschaftspreis.NRW. Für diese Auszeichnung wurden zehn Unternehmen nominiert, darunter die BIKAR-METALLE GmbH aus Bad Berleburg, die Claytec GmbH & Co. KG aus Viersen, die CUNA Products GmbH aus Dortmund, das Bestattungshaus Hebenstreit & Kentrup GmbH mit dem Projekt „Grüne Linie – nachhaltige Bestattungen“ aus Bonn, die HDB Recycling GmbH aus Hünxe, die Hydrotec Ingenieurgesellschaft für Wasser und Umwelt mbH aus Aachen, die Kueppers Solutions GmbH aus Dortmund, die Membion GmbH aus Roetgen, die Voltfang GmbH aus Aachen und die WestfalenWIND IT GmbH & Co KG aus Paderborn.

Aussagen des Umweltministers

Umweltminister Oliver Krischer erklärte, dass sich 60 Unternehmen um den Landespreis beworben hätten. Er hob hervor, dass die zehn Nominierten durch ihre innovativen Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle Klima- und Umweltschutz erfolgreich mit wirtschaftlichem Erfolg verknüpfen. Krischer betonte das Ziel, Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas zu machen, was eine erhebliche Anstrengung erfordere, aber nur durch den ökologischen Umbau und die gleichzeitige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Bundeslandes erreichbar sei. Er unterstrich, dass Klimaschutz, der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, gute Arbeitsplätze und soziale Sicherheit in einer modernen Wirtschaft untrennbar verbunden sein müssten. Die Unternehmen der Umweltwirtschaft spielten eine entscheidende Rolle in dieser Transformation.

Details zur Preisverleihung

Bei der Preisverleihung, die am 16. September in Düsseldorf stattfindet, werden die drei Gewinner bekannt gegeben. Diese erhalten eine Trophäe und Preisgelder von 30.000 Euro für den ersten Platz, 20.000 Euro für den zweiten Platz und 10.000 Euro für den dritten Platz. Der Wettbewerb unter dem Motto „Gut für die Wirtschaft – besser für die Umwelt“ ist Teil der Umweltwirtschaftsstrategie des Landes NRW und zielt darauf ab, die Leistungen der Vorreiter in der Umweltwirtschaft zu würdigen. Der Umweltwirtschaftspreis.NRW, eine gemeinsame Initiative des Umweltministeriums und der NRW.BANK, findet alle zwei Jahre statt und bietet innovativen, umweltfreundlichen Geschäftsideen aus NRW eine Plattform.

Erklärungen des NRW.BANK-Vorstandsvorsitzenden

Eckhard Forst, der Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK, äußerte, dass die Unterstützung der NRW.BANK durch Förderangebote und die Anerkennung nachhaltiger unternehmerischer Leistungen entscheidend dafür sei, Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas zu entwickeln. Die für den Preis nominierten Unternehmen demonstrierten innovative und wirtschaftlich überzeugende Ansätze, um die Transformation erfolgreich zu gestalten und gleichzeitig den Wohlstand zu sichern.

Förderung der Umweltwirtschaft

Nordrhein-Westfalen, als bundesweit führender Standort der Umweltwirtschaft, hat die Förderung der grünen Wirtschaft frühzeitig aufgegriffen. Bereits vor zehn Jahren startete der erste Wettbewerb für umweltorientierte Gründungen, KUER.NRW. Auch im Rahmen der EFRE-Förderung werden seit 2014 Innovationen für Klima- und Umweltschutz gezielt unterstützt. Regelmäßig veröffentlichte Umweltwirtschaftsberichte dokumentieren die Fortschritte. Das Ziel ist es, bis 2030 in der Umweltwirtschaft Nordrhein-Westfalens 800.000 Arbeitsplätze und eine jährliche Bruttowertschöpfung von 70 Milliarden Euro zu erreichen, wodurch Nordrhein-Westfalen als innovativer und erfolgreicher Standort einer Green Economy hervorgehoben wird.

Rolle der NRW.BANK

Die NRW.BANK, als Förderbank für Nordrhein-Westfalen, unterstützt in enger Partnerschaft mit dem Land NRW den Mittelstand, die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und die Verbesserung öffentlicher Infrastrukturen. Sie bietet Finanzierungs- und Beratungsangebote, arbeitet wettbewerbsneutral mit Finanzpartnern zusammen und setzt gezielte Förderimpulse zur Stärkung der Transformationsprozesse hin zu einem nachhaltigen, klimaneutralen und digitalen NRW.

Dieser Text beruht auf einer Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW vom 14.06.2024