DUH kritisiert fehlenden Hitzeschutz

Fabian

Hitzetemperatur
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Berlin, 27.8.2026: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert scharf, dass die Bundesregierung weiterhin keine konkreten Beschlüsse zum Hitzeschutz gefasst hat. Auch bei ihrer Kabinettsklausur in Neuhardenberg sei es ihr nicht gelungen, sich auf dringend notwendige Vorgaben für einen wirksamen Hitzeschutz zu verständigen. Die DUH fordert die Bundesregierung deshalb auf, endlich konkrete Maßnahmen zum Schutz des Klimas und von Menschenleben umzusetzen.

Fehlende Beschlüsse trotz Extremsommer

DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz erklärt, es sei den Menschen gegenüber verantwortungslos, dass die Bundesregierung nach einem Extremsommer mit Tausenden Hitzetoten keinen einzigen wirksamen Beschluss zum Hitzeschutz fasse. Die kommenden Sommer würden noch heißer. Statt dafür zu sorgen, dass Städte bewohnbar und Menschen gesund blieben, konzentriere sich die Bundesregierung lediglich auf die Symptome. Feuerwehren besser auszustatten, damit sie die Folgen der Klimakrise bewältigen könnten, gleichzeitig aber weiterhin Bäume fällen und Flächen versiegeln zu lassen, komme einer Bankrotterklärung beim Hitzeschutz gleich.

Forderung nach grundlegendem Kurswechsel

Nach Ansicht von Metz ist nun ein grundlegender Kurswechsel notwendig. Es brauche verbindliche Vorgaben für Entsiegelung, Stadtgrün und Hitzeschutz sowie ausreichend finanzielle Mittel für die Kommunen, damit diese die Maßnahmen auch umsetzen könnten. Eine Maßnahme könne die Bundesregierung zudem sofort und ohne zusätzliche Kosten beschließen: ein bundesweites Baumfällmoratorium.

Kein gesunder Stadtbaum dürfe mehr gefällt und keine Grünfläche mehr versiegelt werden, solange nicht nachgewiesen sei, dass dies zwingend notwendig und alternativlos sei. Der Umbau der Städte benötige Zeit, und Bäume wüchsen nicht über Nacht. Würden die notwendigen Maßnahmen nicht jetzt begonnen, seien die Städte in den kommenden Jahren und Jahrzehnten nicht auf immer extremere Hitzesommer vorbereitet.

Finanzmittel allein reichen nicht aus

Auch die Aussage von Bundeskanzler Merz, es mangele weder an Programmen noch an Geld, gehe laut Metz an der Realität in den Städten vorbei. Selbst 100 Milliarden Euro für die Länder schützten keinen einzigen Menschen vor Hitze, solange nicht sichergestellt sei, dass die Mittel tatsächlich für Entsiegelung, Bäume und Grünflächen eingesetzt würden.

Freiwillige Maßnahmen reichten nicht länger aus. Nun müsse der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und des natürlichen Hitzeschutzes in den Städten sichergestellt werden, bevor die nächsten noch heißeren Sommer kämen.

Dieser Text beruht auf einer Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe (DUH e.V.) vom 27.08.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI redaktionell aufgearbeitet.